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ZDFzoom Ausgebeutet - Arbeit nur auf Abruf

Bild#_MME_1_arbeit auf abruf
ZDFzoom: Ausbeutung durch Arbeit auf Abruf

(Quelle: ZDF)

Video#_MME_2_arbeit auf abruf
Lufthansa-Flugzeug auf hebt von Startbahn ab

In den vergangenen Jahren hatten die Lufthansa-Piloten 14 Mal ihre Arbeit niedergelegt. Heute Vormittag gab es den überraschenden Durchbruch im jahrelangen Tarifkonflikt: Die Fluggesellschaft und ihre Flugzeugführer haben sämtliche Streitpunkte beigelegt.

(15.03.2017)

Video#_MME_3_arbeit auf abruf
Flüchtling an Maschine.

Eine Umfrage von OECD und Industrie- und Handelskammer hat ergeben: Die meisten Arbeitgeber sind mit den Leistungen von angestellten Flüchtlingen zufrieden. Dennoch finden bisher nur wenige Flüchtlinge eine Arbeit.

(14.03.2017)

von Julia Friedrichs

Es ist eine Vertragsform, die kaum einer kennt. Arbeit auf Abruf. Die Beschäftigten haben zwar einen Festvertrag mit einem Unternehmen, darin sind ihnen oft aber nur eine Handvoll Stunden zugesichert. Der Rest läuft über Mehrarbeit auf Abruf - mit einem Vorlauf von vier Tagen. 

Nach Auswertungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung arbeiten 1,5 Millionen Menschen in Deutschland auf Abruf. Im Fachjargon nennt sich das KAPOVAZ: Kapazitätsorientierte, variable Arbeitszeit. "Man kann davon reden, dass das in Richtung eines modernen Tagelöhnertums geht", sagt Karl Brenke, Arbeitsmarktforscher beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW).

Ein Leben in totaler Unsicherheit

Wie bei Nika (Name geändert): Die junge Frau arbeitete fünf Jahre lang bei einer Modekette als Verkäuferin auf Abrufbasis. Flexkraft nennt das Unternehmen Menschen wie Nika und es setzt sie deutschlandweit ein. Bei einer Befragung in rund 100 Filialen kam heraus: Über 40 Prozent der Mitarbeiter haben solch einen Vertrag.

Für die Beschäftigten ist es ein Leben in totaler Unsicherheit. "Ich kann gar nichts planen", sagt Nika. "Es gibt Monate, da arbeite ich 40 Stunden, manchmal 90, 100 oder sogar 150." Genau wie die Arbeitszeiten, schwankt auch das Einkommen extrem. Mal verdient sie 400 Euro, mal 1100. "Ich würde gerne heiraten, eine Familie gründen", sagt Nika. "Aber auf solch einem Vertrag kann ich doch kein Leben aufbauen."

Hunderte von Einzelverträgen bei der Post

Die Deutsche Post AG, noch immer zu über 20 Prozent in Staatsbesitz, nutzt ein anderes, besonders drastisches Modell der Abrufarbeit. ZDFzoom liegt eine sogenannte "Rahmenvereinbarung" vor. Darin erklären sich Menschen bereit, "Arbeitseinsätze" als Briefausträger oder Paketbote für die Deutsche Post zu übernehmen. Die Post legt sich nicht fest, wann und wie häufig die Abrufkraft zu diesen Jobs gerufen wird. Für jeden Einsatztag wird dann ein eigener Vertrag geschlossen.

Miriam (Name geändert) hat über fünf Jahre mit solch einer Rahmenvereinbarung gearbeitet. Sie schätzt, dass sie bis zu 500 einzelne Arbeitsverträge zu Hause hat. Sie sagt: "Es war nicht unüblich, dass man am Abend um acht oder neun Uhr angerufen wurde, oder sogar am Morgen vom Unternehmen für eine Schicht am selben Tag aus dem Bett geklingelt wurde."

Nur wenige Beschäftigte trauen sich, zu reden

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Die Suche nach Abrufkräften dauert Monate. Auch Gewerkschaften haben wenig Kontakt und scheinen auch nicht bereit, ihn aufzubauen. Dabei hat selbst das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung herausgefunden, dass bei Arbeit auf Abruf nicht alles nach den gesetzlichen Vorgaben läuft: Nur 27 Prozent der Arbeitnehmer auf Abruf werden vier Tage vorher informiert, fand das Institut der Bundesanstalt für Arbeit 2015 heraus. Auch der DGB bekräftigt: Jeder Dritte, der Arbeit auf Abruf leistet, wird spontan am selben Tag zum Arbeiten gerufen.

Viele Beschäftigte sind verängstigt. Sie fragen sich: Werde ich diesen unsicheren Job nicht verlieren, wenn ich darüber spreche? Denn Abrufkräfte, so erfahren wir bei der Recherche, sind einfach unter Druck zu setzen. Wir hören, dass ihnen gedroht wird in der Art: Wenn Ihr Euch beschwert, setzen wir Euch nur noch die im Vertrag festgeschriebene Mindeststundenzahl ein.

"Stundenlöhnerverträge sind ein Skandal"

Christina Frank, verdi-Sekretärin aus Stuttgart, ist eine der wenigen Gewerkschafterinnen, die seit Jahren für die Abrufkräfte im Einzelhandel kämpft. Sie sagt: "Im Prinzip sind es Stundenlöhnerverträge und ich finde das für die heutige Zeit einen Skandal. Ich werde diese Verträge niemals akzeptieren und diese Unternehmenspolitik weiter anprangern."

22.03.2017
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