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merkzettel

Digitale Welt Zeitfresser Smartphone: Immer online

VideoZeitfresser Smartphone
Zwei Freundinnen kommunizieren Rücken an Rücken übers Smartphone

Etwa 53 Mal am Tag greifen wir zum Smartphone, so eine Studie der Uni Bonn. Doch auch wenn die digitalen Nachrichten unser Wohlbefinden fördern können - glücklich macht das Smartphone nicht.

(09.01.2016)

VideoDigital im Kinderzimmer
Kind am Tablet

Smartphones und Tablets gehören heute zum Kinderalltag wie früher Kassetten und Gameboys. Doch wann sind Kleinkinder groß genug für die Medienwelt? Experten erarbeiten einen Leitfaden für Eltern.

(12.11.2015)

VideoKinder nicht überwachen
Karin Knop

"Besser ist es, mit dem Kind Regeln zu vereinbaren", rät Medienwissenschaftlerin Karin Knop. Es gibt viele Risiken, aber Eltern sollten nachvollziehen, warum das Smartphone wichtig für das Kind ist.

(01.10.2015)

VideoJugendliche im Smartphone-Stress
Jugendliche mit Smartphones

Kinder und Jugendliche sind im Smartphone-Stress - das hat eine Studie der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) ergeben.

(01.10.2015)

Etwa 53 Mal am Tag greifen wir zum Smartphone. Zwar können digitale Nachrichten unser Wohlbefinden fördern. Doch glücklich macht das Smartphone nicht, sagt Alexander Markowetz von der Universität Bonn im ZDF-Interview. 

ZDF: Seit Jahren nimmt die Zahl der Smartphones zu. Wie würden Sie den aktuellen Gebrauch von Smartphones in unserer Gesellschaft beschreiben?

Markowetz: Es ist dramatisch. Es sind schon mal zweieinhalb Stunden am Tag. Aber das ist nicht die zentrale Message, sondern die zentrale Message ist, dass wir uns alle 18 Minuten damit beschäftigen. Dann kommen noch andere Unterbrechungen dazu, das heißt, ich bin nie wieder ganz da.

Alexander Markowetz ...
Alexander Markowetz

... ist Juniorprofessor für Informatik an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Für eine Studie hat er das Verhalten von 300.000 Smartphone-Nutzern untersucht.

ZDF: Sie sagen, der Gebrauch von Smartphones macht uns krank. Woran machen Sie das fest?

Markowetz: Ich zerstreue mich maximal schnell, auf die Dauer macht mich das krank. Also durch die häufigen Unterbrechungen, das Fehlen von jeder Form von Pausen, die wir auch durch den Tag hindurch irgendwie gebraucht haben, und auch immer hatten. Wir haben jetzt eine Welt mit zu viel Kommunikation und wir haben es schwierig, uns da einzufangen.

ZDF: Welche Auswirkung hat die ständige Smartphone-Nutzung auf unsere Jugend?

Markowetz: Bei unseren Jugendlichen messen wir drei Stunden, also noch ein bisschen mehr. Und das, obwohl sie die Hälfte des Tages gar nicht dürfen. Wenn man die von der Leine ließe, dann wäre das noch viel krasser. Was interessant wird, ist die Frage, was mit der Generation der jetzt 15-Jährigen passiert, die nie gelernt hat, sich irgendwie zu mäßigen, wo die Kulturtechnik der Beschränkung irgendwie fehlt, wenn man die in drei Jahren an die Universitäten schickt. Schaffen sie es selber, sich irgendwie zu disziplinieren und konditionieren und einzufangen, oder verklicken sie ihre ganze Karriere auf einmal?

TV-Tipp

Ein Beitrag zu diesem Thema lief auch bei mona lisa - jeden Samstag um 18 Uhr im ZDF.

ZDF:
Können wir als mündige Menschen nicht selbst entscheiden, wann wir das Smartphone in die Hand nehmen und wann nicht?

Markowetz: Nein, das können wir nicht wirklich. Wir haben gemerkt, das sind unterbewusste Automatismen. Wenn zehn Prozent der Leute 90 Mal am Tag das Handy einschalten, dann sind das keine 90 großen Entscheidungen. Das heißt nicht: Ich bin im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte, deswegen beschließe ich das jetzt, sondern: Mir ist ein bisschen langweilig - zack. Man kommt da nicht raus, indem man das den Leuten einmal erklärt. Das hat mit dem Rauchen auch nicht funktioniert. Beim Smartphone ist es genauso. Wir müssen uns konditionieren, wir müssen uns selber austricksen, um von den Dingern wegzukommen.

Digitaler Burnout - was ist das?

"Das ist ein neuartiger Zustand, in den wir uns bringen, in dem wir es schaffen, gleichzeitig unglücklich und unproduktiv zu sein", erklärt Alexander Markowetz von der Wilhelms-Universität Bonn. "Dadurch, dass wir uns am laufenden Band irgendwo unterbrechen und nie mehr in den Flow kommen, und der Flow sowohl für Produktivität, als auch Zufriedenheit die Voraussetzung wäre."

ZDF: Was würden Sie empfehlen, um den Gebrauch von Smartphones einzuschränken?

Markowetz: Wir müssen versuchen, den Tag wieder zu defragmentieren. Das heißt, wir sollten wahrscheinlich kurz telefonieren. Krassester Fall, zwei 13-jährige Mädchen, beste Freunde, die chatten den ganzen Tag. Was würde man denen raten? Mädels telefoniert doch bitte einfach drei Stunden am Tag. Das hört sich komisch an, aber 24 Stunden minus acht sind 16, minus drei, dann bleiben noch 13 Stunden übrig. Wenn diese Mädels aber den ganzen Tag nur hin- und herschreiben dürfen, dann ist der ganze Tag futsch.

Weitere Links zum Thema
ZDF: Was sind die Alternativen zu diesem exzessiven Verhalten?

Markowetz: Was bei Kindern ganz wichtig ist, ist nicht zu sagen, nein, sondern man muss denen auch zeigen, was mache ich denn in meiner Zeit? Das mit positiven Erlebnissen ausfüllen. Das ist auch eine Kulturtechnik, zu lernen, zu wissen, wie verbringe ich meine Zeit, wenn ich nicht klicke? Also das Positive. Das sind Sachen, die haben wir früher gelernt, weil wir noch mussten, weil wir viele Zeiten hatten, in denen wir nicht klicken konnten.

ZDF: Wie gehen Sie selbst damit um, sind Sie nie verführt?

Markowetz: Ich bin ganz einfach zu verführen. Ich tue mich da genauso schwer wie jeder andere. Ich gebe mir Mühe, also in meinem Schlafzimmer ist kein Handy, in meinem Urlaub habe ich kein Handy, und ansonsten versuche ich es wegzupacken. Aber ich bin da nicht besser als der Rest der Nation, leider.

Wie Smartphones auf Kinder wirken

Fast jeder Zehnte suchtgefährdet

Ein Kind benutzt ein Smartphone.

Smartphones haben die Kinderzimmer im Sturm erobert. Nun zeigt eine Studie von Medienforschern aus Mannheim: Die neuen digitalen Begleiter des Nachwuchses bergen durchaus Risiken und Nebenwirkungen. Denn die internetfähigen Handys sind zum ständigen digitalen Begleiter von Kindern und Jugendlichen geworden. Die große Mehrheit von ihnen besitzt bereits solch einen mobilen Zugang zum Internet und wickelt ihre Kommunikation darüber ab. Wer keins hat, ist ausgeschlossen. Viele Eltern beobachten den Umgang mit gemischten Gefühlen. Mannheimer Forscher geben ihnen nun recht: Die ständige digitale Versuchung in der Hosentasche ist durchaus problematisch. Fast jeder zehnte (acht Prozent) junge Smartphone-Besitzer ist suchtgefährdet.

48 Prozent durch Handy abgelenkt

Für die Studie im Auftrag der Landesmedienanstalt NRW haben die Forscher 500 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 14 Jahren, aber auch Eltern befragt. Die Studie sei damit repräsentativ für die Handybesitzer dieser Altersgruppe. Viele Kinder und Jugendlichen räumen gegenüber den Forschern durchaus selbstkritisch einen fragwürdigen Umgang mit den mobilen Computern ein.

Fast die Hälfte gibt zu, durch das Handy abgelenkt zu werden, etwa von den Hausaufgaben (48 Prozent), oder unüberlegt persönliche Daten preiszugeben (43 Prozent). Mehr als jeder vierte junge Befragte gab an, schon einmal Nachrichten von Fremden erhalten zu haben. Jeder Vierte fühlt sich durch die permanente Kommunikation über Messenger-Dienste wie WhatsApp gestresst (24 Prozent).

Jeder Fünfte (21 Prozent) ist schon auf nicht jugendfreien Seiten gelandet, gibt schulische Probleme durch seine starke Handy-Nutzung zu (20 Prozent) und hat via Smartphone schon Gewalt-Videos mit entwürdigenden Darstellungen bekommen (19 Prozent).

Jeder Siebte (15 Prozent) bemängelt, dass die echten Kontakte zu Freunden zu kurz kommen. Jeder Zehnte (11 Prozent) ist bereits Opfer digitalen Mobbings oder von Ausgrenzung aus WhatsApp-Gruppen geworden. Am geringsten scheint bei den Acht- bis Vierzehnjährigen noch das Problem des sogenannten Sextings: Nur knapp jeder zwanzigste Befragte (4 Prozent) gab an, bereits intime Fotos verschickt zu haben.

Hohe Dunkelziffer nicht ausgeschlossen

Davon ausgehend, dass viele junge Befragte dazu neigen könnten, die Schattenseiten des geliebten Smartphones herunterzuspielen, seien die Zahlen Mindestgrößen - eine Dunkelziffer nach oben hin könne nicht ausgeschlossen werden, sagt Karin Knop von der Universität Mannheim.

Die exzessive Nutzung der Smartphones durch Kinder und Jugendliche sei zu einem Teil durch die Angst getrieben, aus dem Kommunikationsprozess des Freundes- oder Bekanntenkreises ausgeschlossen zu werden. So entstehe ein "permanenter Kommunikationsdruck". "Acht Prozent müssen als suchtgefährdet eingestuft werden", sagt Knop.

Die große Mehrheit der Jugendlichen in Deutschland nutzt bereits ein Smartphone. Unter den zwölf- bis 13-Jährigen haben 85 Prozent ein Computerhandy, ergab eine Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom in diesem Jahr. Bei den jüngeren Jugendlichen zwischen zehn und elf Jahren nutzen gut die Hälfte (57 Prozent) ein Smartphone.

Eltern in Sorge um Nachwuchs

Die befragten Eltern sehen sich bei der "Handy-Erziehung" vor Schwierigkeiten gestellt: Sie leiden unter Machtlosigkeit, Kontrollverlust und Überforderung. Um das Ausmaß des Handykonsums der Kinder gibt es häufig Streit in den Familien. Viele Eltern kontrollieren heimlich, was ihre Sprösslinge mit dem Smartphone treiben.

Die Forscher fanden vier verschiedene Typen von Eltern: Ein Siebtel (15 Prozent) kapituliert vor den mobilen Multifunktionsapparaten und verzichtet auf erzieherische Vorgaben. Im Gegensatz zu dieser "Laissez-faire"-Gruppe stehen die "ängstlich-konservativen Reglementierer". Sie schränken den Umgang mit dem Smartphone ein und ignorieren die Nachteile, die ihren Kindern dadurch entstehen.

Die "freundschaftlichen Liberalen" setzen auf ein vertrauensvolles Verhältnis zu ihren Kindern, können deren Handy-Begeisterung nachvollziehen und machen sich wenig Sorgen. Die "kindzentrierten Aktiven" setzen sich mit dem Handy-Konsum ihrer Kinder stark auseinander, sprechen viel darüber und bemühen sich um nachvollziehbare Vorgaben für einen altersgerechten Umgang.

Technische Nutzungseinschränkungen sind den meisten Eltern unbekannt. Medienpädagogischen Rat aus dem Internet holen sich ebenfalls die wenigsten, fanden die Forscher heraus. Eine Verbannung der Multifunktionsgeräte halten die Wissenschaftler aber für keine gute Idee.

(Quelle: Frank Christiansen, dpa)

10.01.2016
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