25.05.2016
  • 00:29Euro-Finanzminister verhandeln um Griechenland-Hilfe

  • 00:20Bundesregierung will Digitalisierung in Deutschland forcieren

  • 00:09Ärzte stärken ihren Präsidenten - Gröhe fordert Ende des Streits

  • 23:44Eurogruppenchef Dijsselbloem lobt Griechenlands Sparanstrengungen

  • 23:15Tausende aus Flüchtlingslager Idomeni weggebracht

  • 22:43Twitter weicht Zeichenbegrenzung auf

  • 22:15Konjunktur unter Volldampf - Stärkstes Plus seit zwei Jahren

  • 21:49DAX springt über 10.000 Punkte

  • 21:22Egyptair-Maschine nach Ansicht von Ermittler in der Luft explodiert

  • 20:47VW kommt Lösung im US-Rechtsstreit um Abgas-Betrug näher

  • 20:15Adidas setzt bei Produktion stückweise wieder auf "Made in Germany"

  • 19:43Rund 1.500 Flüchtlinge aus Idomeni umgesiedelt

  • 19:19Monsanto lehnt Bayer-Milliardenofferte ab

  • 19:04Zahl der Todesopfer am Mount Everest steigt auf fünf

  • 18:38Erdogan: Ohne Fortschritte im Visastreit kein Rücknahmeabkommen

  • 18:07Steuer-Razzia bei Google in Paris

  • 17:40Nach Unwetter in Sachsen: Bahnstrecke Dresden-Prag eingleisig wieder frei

  • 17:12SPD: Bleibt bei Nein zu Glyphosat

  • 16:42Rakete mit Galileo-Satelliten gestartet

  • 16:15London: Eröffnung der Chelsea Flower Show

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 00:29Euro-Finanzminister verhandeln um Griechenland-Hilfe

  • 00:20Bundesregierung will Digitalisierung in Deutschland forcieren

  • 00:09Ärzte stärken ihren Präsidenten - Gröhe fordert Ende des Streits

  • 23:44Eurogruppenchef Dijsselbloem lobt Griechenlands Sparanstrengungen

  • 23:15Tausende aus Flüchtlingslager Idomeni weggebracht

  • 22:43Twitter weicht Zeichenbegrenzung auf

  • 22:15Konjunktur unter Volldampf - Stärkstes Plus seit zwei Jahren

  • 21:49DAX springt über 10.000 Punkte

  • 21:22Egyptair-Maschine nach Ansicht von Ermittler in der Luft explodiert

  • 20:47VW kommt Lösung im US-Rechtsstreit um Abgas-Betrug näher

  • 20:15Adidas setzt bei Produktion stückweise wieder auf "Made in Germany"

  • 19:43Rund 1.500 Flüchtlinge aus Idomeni umgesiedelt

  • 19:19Monsanto lehnt Bayer-Milliardenofferte ab

  • 19:04Zahl der Todesopfer am Mount Everest steigt auf fünf

  • 18:38Erdogan: Ohne Fortschritte im Visastreit kein Rücknahmeabkommen

  • 18:07Steuer-Razzia bei Google in Paris

  • 17:40Nach Unwetter in Sachsen: Bahnstrecke Dresden-Prag eingleisig wieder frei

  • 17:12SPD: Bleibt bei Nein zu Glyphosat

  • 16:42Rakete mit Galileo-Satelliten gestartet

  • 16:15London: Eröffnung der Chelsea Flower Show

  • 00:20Bundesregierung will Digitalisierung in Deutschland forcieren

  • 23:44Eurogruppenchef Dijsselbloem lobt Griechenlands Sparanstrengungen

  • 23:15Tausende aus Flüchtlingslager Idomeni weggebracht

  • 19:43Rund 1.500 Flüchtlinge aus Idomeni umgesiedelt

  • 19:04Zahl der Todesopfer am Mount Everest steigt auf fünf

  • 18:38Erdogan: Ohne Fortschritte im Visastreit kein Rücknahmeabkommen

  • 17:12SPD: Bleibt bei Nein zu Glyphosat

  • 15:45Neue Lucke-Partei muss Namen ändern

  • 15:26Koalition einigt sich auf Integrationsgesetz

  • 14:42Kein Hilfsprogrogramm ohne IWF-Beteiligung

  • 13:51Idomeni: Räumung des Flüchtlingscamps bislang ohne Zwischenfälle

  • 13:25Französische Polizei geht gegen Streikende vor

  • 13:03Türkei: Yildirim wechselt EU-Minister aus

  • 12:45UN: Naturkatastrophen treffen pro Jahr 220 Millionen Menschen

  • 10:59Obama in Vietnam: Bürgern mehr Freiheiten geben

  • 10:12De Maiziere plant offenbar schnelle Eingreifteams gegen Hacker

  • 08:59Rassendiskriminierung: US-Gericht kippt Todesurteil nach 29 Jahren

  • 06:51IWF fordert Schulden-Erleichterungen für Athen - "ohne Bedingungen"

  • 06:35Kabinett geht auf Schloss Meseberg in Klausur

  • 06:02Eurogruppe berät über neue Hilfstranche für Athen

  • 00:29Euro-Finanzminister verhandeln um Griechenland-Hilfe

  • 00:09Ärzte stärken ihren Präsidenten - Gröhe fordert Ende des Streits

  • 22:43Twitter weicht Zeichenbegrenzung auf

  • 22:15Konjunktur unter Volldampf - Stärkstes Plus seit zwei Jahren

  • 21:49DAX springt über 10.000 Punkte

  • 20:47VW kommt Lösung im US-Rechtsstreit um Abgas-Betrug näher

  • 20:15Adidas setzt bei Produktion stückweise wieder auf "Made in Germany"

  • 19:19Monsanto lehnt Bayer-Milliardenofferte ab

  • 18:07Steuer-Razzia bei Google in Paris

  • 15:59Studie: Zahl der Wirtschaftsflüchtlinge dürfte steigen

  • 15:11Neuer Stresstest für Versicherer

  • 12:32WMF wird französisch - SEB-Aktien schießen in die Höhe

  • 12:00Scholz fordert Abschaffung der Krankenkassen-Zusatzbeiträge

  • 11:25Ärztekammer: Zu wenige Ärzte in armen Vierteln

  • 10:32Studie: Noch immer wenig Ostdeutsche in Chefsesseln

  • 09:29Zuckermangel: Coca-Cola drosselt Produktion in Venezuela

  • 08:27Wirtschaft fordert mehr Tempo in Digitalpolitik

  • 08:15Deutsche Wirtschaft legt im ersten Quartal kräftig zu

  • 00:07Moody's stuft Deutsche Bank ab

  • 23:32Französische SEB-Gruppe will WMF kaufen

  • 21:22Egyptair-Maschine nach Ansicht von Ermittler in der Luft explodiert

  • 17:40Nach Unwetter in Sachsen: Bahnstrecke Dresden-Prag eingleisig wieder frei

  • 16:42Rakete mit Galileo-Satelliten gestartet

  • 16:15London: Eröffnung der Chelsea Flower Show

  • 14:15Indien testet erfolgreich kleines Space Shuttle

  • 09:55Crashtests: Mehrheit der Autositze für Kinder sicher

  • 08:01Sachsen: Erdrutsch blockiert Zugstrecke Dresden-Prag

  • 07:32Quecksilber-Verseuchung: Peru ruft Notstand aus

  • 07:23US-Schauspieler Bill Cosby wegen Sex-Vorwürfen vor Gericht

  • 00:21Fünf Tote bei Flugzeugabsturz auf Hawaii

  • 21:21Anglerfisch und Facebook-Pflanze: Skurrilste neue Arten gelistet

  • 19:10Schäden nach Unwetter in Ostwestfalen

  • 17:49Indonesien: Illegale Raubtier-Trophäen vernichtet

  • 17:24Fahrschüler fallen im Osten häufiger durch als im Westen

  • 16:31Zwölfjähriger beginnt Studium in den USA

  • 15:43Thailand: 17 Kinder sterben bei Brand

  • 15:27Missbrauch in Kita: Drei Jahre Haft

  • 13:49Taj Mahal kämpft gegen Insektenplage

  • 08:12Schäden nach heftigem Unwetter in Nordrhein-Westfalen

  • 07:51Historisches Treffen zwischen Papst Franziskus und Großimam Tajeb

  • 22:52Ulm fehlt noch ein Sieg

  • 21:57Rami ersetzt Varane bei EM

  • 21:06Würzburg steigt in 2.Liga auf

  • 20:22Favoriten in Paris weiter

  • 19:00Petkovic, Görges und Maria weiter

  • 18:20Karius wechselt zu Liverpool

  • 18:14Deutschland im Trainingsquartier

  • 18:08Favre übernimmt OGC Nizza

  • 18:04Tschitscherowa unter Doping-Verdacht

  • 17:30Stendera schwer verletzt

  • 17:02Schwerer Rückschlag für Nibali

  • 16:53Eintracht: Djakpa muss gehen

  • 16:42Augsburg verpflichtet DEL2-Goalie

  • 16:30Kein Ruder-Einer in Rio am Start

  • 15:17DEB-Team geht Kanada aus dem Weg

  • 15:04Weinzierl bestätigt seinen Abschied

  • 14:5526 Jahre Haft für Hooligan

  • 14:50DTB gibt Aufgebot bekannt

  • 14:36Olympiasiegerin unter Doping-Verdacht

  • 14:10340 Stunden Olympia bei ARD/ZDF

merkzettel

Internationale Süßwarenmesse Zucker: Warum wir Süßes lieben

BildZuckerwürfel
Zuckerwürfel

(Quelle: Matheisl)

VideoEssstörung Orthorexie
Frau bei Essenszubereitung

Manche Menschen nehmen es mit der gesunden Ernährung zu genau - was dazu führt, dass sie kaum noch etwas finden, was sie zu sich nehmen können. Die Folge: Mangelernährung und soziale Isolation.

(21.01.2016)

VideoEs geht auch ohne Zucker
Bunte Süßigkeiten

Folgen von zu viel Zucker zeigt der Kinofilm "Voll verzuckert" eindrucksvoll. Zucker steckt in vielen Lebensmitteln - wie man den Konsum reduziert, erklärt Ernährungsexpertin Brigitte Bäuerlein.

(29.10.2015)

VideoDroge Zucker
Ist Zucker ein süßer Energiespender, auf den wir nicht verzichten können, oder ist er die Volksdroge Nummer eins, voller Gefahren und böser Folgen?

Ist Zucker ein süßer Energiespender, auf den wir nicht verzichten können, oder ist er die Volksdroge Nummer eins, voller Gefahren und böser Folgen? Ein neuer Film und Bücher zum Thema.

(23.10.2015)

von Jana Sepehr

Zucker ist gut – das signalisiert uns das Belohnungszentrum im Gehirn, wenn wir Süßes essen. Schon unsere Vorfahren erkannten: Zucker ist gut bekömmlich und energiereich. Was früher ein Überlebensvorteil war, kann heute zum Problem werden. Zu viel Zucker kann suchtähnliches Verhalten auslösen. 

Schokolade, süße Backwaren & Speiseeis stehen ganz oben auf der Beliebtheitsskala der Deutschen. Doch auch ausgefallene Süßwaren haben eine Chance: Auf der weltweit größten Messe für Süßwaren und Snacks, der internationalen Süßwarenmesse (ISM) in Köln, präsentieren jedes Jahr mehr als 1.500 internationale Aussteller ihre liebsten Leckereien. Pastellfarbene Schokokugeln, Zungen-Tattoos aus Esspapier und Lakritz Fudge gehören in diesem Jahr zu den Neuheiten.

2015: 32,48 Kilogramm Süßigkeiten pro Person

Nicht ohne Grund lassen sich die Hersteller immer etwas Neues einfallen, denn der Markt für Süßigkeiten ist groß: 32,48 Kilogramm Süßwaren aß der Deutsche durchschnittlich im Jahr 2015 – rund 110 Euro ließ er sich die Nascherei kosten. Das sind fast zehn Prozent der gesamten Ausgaben für Lebensmittel, ermittelte der Mittelstandsverbund.

Die Vorliebe für Süßes hat mehrere Gründe. Unsere Vorfahren erkannten, dass süße Lebensmittel gut bekömmlich sind und Zucker – im Vergleich zu Fett oder Proteinen – schnell verfügbare Energie liefert. Das zu erkennen, war in früheren Zeiten ein Überlebensvorteil. Denn lange waren Nahrungsmittel knapp. Die Evolution hat uns deshalb gelehrt: Zucker ist gut. Doch heute gibt es in weiten Teilen der Welt einen gewaltigen Lebensmittelüberschuss. Das ist in der Menschheitsgeschichte ein völlig neuer Zustand, sagt Dr. Martin Grosshans, Suchtmediziner und Adipositasforscher am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim. "Erst seit wenigen Generationen kommen wir in einigen Ländern einfach und sehr günstig an kalorienreiche Nahrung. Auf diese neue Situation ist unser Gehirn evulotionär noch nicht vorbereitet."

Zucker – eine wohlschmeckende Belohnung

Wenn wir essen, wird im Gehirn das Belohnungszentrum aktiviert. Eine zweckmäßige Reaktion des Körpers: Denn das Sättigungsgefühl verdrängt den unangenehmen Hunger. Das gilt für alle Nahrungsmittel. Doch einige Studien aus den vergangenen Jahren sprechen dafür, dass besonders zuckerhaltige Speisen das Belohnungssystem stärker aktivieren, sagt Grosshans. "Ein hoher Zuckeranteil bedeutet eine stärkere Ausschüttung von Dopamin, einem Hormon des Gehirns, das für die Übermittlung angenehmer Gefühle verantwortlich ist." Zudem gibt es individuelle Unterschiede: "Bei einigen Menschen reagiert das Belohnungszentrum wesentlich stärker auf süßen Geschmack." Erziehung zu bestimmtem Essverhalten, lokale Essgewohnheiten und unverhältnismäßig hoher Konsum von zuckerreicher Ernährung sind mögliche Gründe, sagt Grosshans.

Zucker und Süßstoff

Zucker und Krankheiten

pieces of chocolate are seen at the 14th salon du chocolat (paris chocolate show) in paris october 28, 2008. reuters/benoit tessier (france)

Zucker bringe per se keine gesundheitlichen Probleme mit sich, sagt Dr. Martin Grosshans vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim: "Im Prinzip kann man mehrere Tafeln Schokolade essen – wenn man sich danach die Zähne putzt und einen Halbmarathon läuft." Doch viel Zucker kann schnell zu starkem Übergewicht (Adipositas) führen. "Denn zu viel Zucker bedeutet oft auch zu viel Kalorien", sagt Prof. Baptist Gallwitz, Präsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Und für Übergewichtige ist das Risiko vieler Krankheiten deutlich erhöht. Dazu gehören Diabetes Typ 2, Fettstoffwechselstörungen und Herzkreislauferkrankungen. Im schlimmsten Fall können auch Schlaganfall oder Herzinfarkt die Folge sein.

Alternative Süßstoff?

Es gibt zwei Arten von Süßstoffen. Die Zuckeraustauschstoffe wie etwa Sorbit und die künstlichen Süßstoffe wie etwa Aspartam.

Zuckeraustauschstoffe sind Kohlenhydrate, die – im Vergleich mit herkömmlichen Zucker – einen geringeren Einfluss auf den Blutzuckerspiegel haben, weil sie Insulin-unabhängig verstoffwechselt werden. Auch synthetische Süßstoffe enthalten Kalorien. Aspartam enthält, genau wie Zucker, etwa vier Kilokalorien pro Gramm. Allerdings ist der Süßstoff rund 200mal süßer als Haushaltszucker. Um eine angenehme Süße zu erreichen, braucht man von dem Süßstoff also nur eine sehr geringe Menge. Zwar standen Zuckerersatzstoffe häufig in der Kritik und im Verdacht, Krebs, Durchfall oder Heißhunger auszulösen. In kleinen Mengen und für eine Übergangsphase hin zur kalorienärmeren Ernährung etwa seien Süßstoffe unproblematisch, sagt Prof. Baptist Gallwitz, Präsident der DDG. Grundsätzlich sei jedoch eine natürliche und zuckerarme Ernährung ratsam.

Zuckersteuer sinnvoll?

Mediziner und Institute fordern staatliche Maßnahmen, die besonders ungesunde Lebensmittel für Käufer unattraktiver machen sollen. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wandte sich mit zahlreichen Empfehlungen an die Staaten. Denn erst kürzlich veröffentlichte die Organisation einen alarmierenden Bericht: 41 Millionen Kinder weltweit seien zu dick. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) fordert seit Jahren eine Steuer für Lebensmittel, die viel Zucker oder Fett enthalten. Der volle Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent auf kalorienreiche und ballaststoffarme Produkte könnte eine sinnvolle Möglichkeit sein, sagt Professor Baptist Gallwitz, Präsident der DDG. Dafür sollten etwa besonders gesunde Lebensmittel geringer besteuert werden. Doch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft lehnt eine "Bevormundung der Verbraucher durch Strafsteuern" bisher ab. Länder wie Frankreich, Ungarn, Finnland und Mexiko haben hingegen bereits abgestufte Lebensmittelsteuern eingeführt.

Aber es ist nicht nur der Geschmack, der das positive Gefühl auslösen kann.
Bei manchen Menschen reicht sogar schon der Anblick von Süßspeisen, um das Belohnungszentrum im Gehirn zu reizen. Grosshans Kollege, Prof. Frank Kiefer, belegte dies anhand einer Studie. Mit Hilfe eines Magnetresonanztomograf (MRT) zeichnete er auf, was sich im Gehirn von Probanden abspielt, wenn sie Bilder von Süßigkeiten und anderen Speisen sehen. Ähnlich wie etwa bei Alkohol reagierte das Gehirn einiger – insbesondere übergewichtiger – Teilnehmer mit vermehrter Ausschüttung von Dopamin.

Zucker kann suchtähnliches Verhalten auslösen

Zucker deshalb als Gift oder Droge zu bezeichnen, wie es häufig in den Medien dargestellt wird, wäre falsch, sagt Grosshans. "Medizinisch gesehen gibt es keine Zuckersucht. Denn im Gegensatz zu Heroin oder Nikotin ist Zucker Bestandteil einer natürlichen Ernährung." Deshalb kann Zucker keine klassische Suchterkrankung auslösen. Dennoch gibt es Menschen, die große Schwierigkeiten haben, auf Zucker zu verzichten oder ihren Konsum zu reduzieren. "Wenn Menschen es trotz drohenden oder bereits eingetretenen negativen Folgen wie Übergewicht oder Diabetes mellitus nicht schaffen, ihren Zuckerkonsum zu reduzieren, kann man von suchtähnlichem Verhalten sprechen", sagt Grosshans.

Neben dem großen Nahrungsmittelangebot, haben die Kaloriendichte der Lebensmittel und die Packungsinhalte zugenommen. "Als ich zur Schule ging, waren in einer Tüte 50 Gramm Gummibären – heute sind es 250 Gramm", sagt Prof. Baptist Gallwitz, Präsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft. Eine Tüte Weingummi am Arbeitsplatz kann deshalb besonders gefährlich sein. Denn das Naschen zwischendurch, nehmen wir nicht bewusst als Essen wahr. "Vor allem Weingummi und Bonbons sind problematisch", sagt Gallwitz. Sie bestehen fast ausschließlich aus Zucker, der Fettanteil geht hingegen gen null. Das treibt den Blutzuckerspiegel besonders schnell in die Höhe.

"Die gesunde Wahl, sollte auch die günstigere Wahl sein"

Das angenehme Gefühl, dass Genuss von Zucker bei vielen Menschen auslöst, motiviert sie, dies zu wiederholen. "Wenn wir zu sehr an den Geschmack von Zucker gewöhnt sind, kann es passieren, dass wir immer mehr davon wollen", sagt Gallwitz. Er hält eine höhere Steuer für ungesunde Lebensmittel, die etwa viel Zucker oder Fett enthalten, deshalb für eine sinnvolle Maßnahme. "Die gesunde Wahl sollte auch die günstigere Wahl sein", sagt Gallwitz. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft lehnt eine "Bevormundung der Verbraucher durch Strafsteuern" bisher jedoch ab.

31.01.2016
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen